10 Gründe für Matomo als Webanalyse für TYPO3-Websites
Wer eine Website betreibt, möchte wissen, ob sie erfolgreich ist: Wie viele Besucher kommen? Welche Seiten werden besonders häufig aufgerufen? Woher kommen die Nutzer und welche Inhalte führen zu einer Anfrage?
Mit Matomo steht dafür eine leistungsfähige Webanalyse-Plattform zur Verfügung. Besonders interessant ist Matomo für Unternehmen und Organisationen, die Wert auf Datenschutz und die Kontrolle über ihre eigenen Daten legen.
1. Volle Kontrolle über die eigenen Daten
Matomo kann als On-Premise-Lösung auf der eigenen Server-Infrastruktur betrieben werden. Die erfassten Analysedaten bleiben damit unter der Kontrolle des Webseitenbetreibers. Das unterscheidet Matomo wesentlich von vielen cloudbasierten Analyse- und Werbeplattformen.
2. Datenschutzfreundlich konfigurierbar
Matomo bietet zahlreiche Funktionen für eine datenschutzfreundliche Webanalyse. Dazu gehören beispielsweise die Anonymisierung von IP-Adressen, einstellbare Aufbewahrungsfristen und verschiedene Möglichkeiten zur Einschränkung des Trackings.
Ob eine Einwilligung der Besucher erforderlich ist, hängt allerdings von der konkreten Konfiguration und den rechtlichen Rahmenbedingungen ab. Matomo sollte deshalb nicht pauschal als „Tracking ohne Consent" betrachtet werden.
3. Unabhängigkeit von Google
Viele Websites verwenden Google Analytics, obwohl für die eigentliche Erfolgsmessung einer Website häufig keine Verbindung mit dem Google-Werbeökosystem erforderlich ist.
Matomo bietet eine unabhängige Alternative. Insbesondere für Behörden, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbände und datenschutzbewusste Unternehmen kann dies ein wichtiges Argument sein.
4. Besucherströme verstehen
Matomo beantwortet zentrale Fragen zur Nutzung einer Website: Welche Seiten werden besonders häufig besucht? Wo steigen Besucher ein? Welche Seiten verlassen sie wieder? Wie lange beschäftigen sie sich mit bestimmten Inhalten?
Dadurch lässt sich erkennen, welche Bereiche einer Website funktionieren und wo Optimierungspotenzial besteht.
5. Erfolge und Conversions messen
Nicht jeder Seitenaufruf ist gleich wertvoll. Entscheidend ist häufig, ob Besucher eine gewünschte Aktion durchführen.
Mit Matomo können beispielsweise Kontaktanfragen, Downloads, Newsletter-Anmeldungen oder andere wichtige Aktionen als Ziele beziehungsweise Conversions erfasst werden.
So wird aus einer reinen Besucherstatistik ein Instrument zur Erfolgsmessung.
6. Marketingkampagnen auswerten
Wer über Newsletter, LinkedIn, Google, Fachportale oder andere Kanäle für seine Website wirbt, möchte wissen, welche Maßnahmen tatsächlich Besucher und Anfragen erzeugen.
Über Kampagnenparameter können Zugriffe einzelnen Marketingmaßnahmen zugeordnet werden. Dadurch lässt sich wesentlich besser beurteilen, welche Kanäle erfolgreich sind.
7. Wertvolle Informationen für SEO und Content
Matomo hilft auch bei der Weiterentwicklung von Website-Inhalten. Besonders häufig aufgerufene Seiten zeigen beispielsweise, für welche Themen sich Besucher interessieren.
Umgekehrt können Seiten mit wenigen Aufrufen oder hohen Ausstiegsraten Hinweise darauf geben, dass Inhalte, interne Verlinkung oder Nutzerführung verbessert werden sollten.
Damit liefert Matomo wichtige Daten für die kontinuierliche SEO- und Content-Optimierung.
8. Downloads und Interaktionen messen
Gerade bei Unternehmens-, Verbands- oder wissenschaftlichen Websites sind nicht nur klassische Seitenaufrufe interessant.
Matomo kann beispielsweise Downloads von PDF-Dokumenten, Klicks auf bestimmte Links und weitere Interaktionen erfassen. So lässt sich feststellen, welche Publikationen, Informationsangebote oder Funktionen tatsächlich genutzt werden.
9. Open Source und flexibel erweiterbar
Matomo ist Open Source. Die Plattform lässt sich dadurch sehr flexibel betreiben und an individuelle Anforderungen anpassen.
Für Organisationen, die langfristig unabhängig von einzelnen Plattformanbietern bleiben möchten, ist dies ein wesentlicher Vorteil.
10. Sehr gut mit TYPO3 kombinierbar
Matomo und TYPO3 lassen sich hervorragend miteinander verbinden. Das Tracking kann zentral in die TYPO3-Website integriert und an das eingesetzte Consent-Management angepasst werden.
Besonders bei größeren TYPO3-Projekten, mehreren Websites oder anspruchsvollen Datenschutzanforderungen entsteht so eine professionelle Webanalyse-Infrastruktur.