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GSC zeigt KI-Impressionen an

Google hat in der Search Console unter Leistung → Generative KI einen eigenen Bericht eingeführt, der seit dem 31. August 2026 laut Google weltweit verfügbar sein soll.

history Letzte Änderung: 07.09.2026

Neuer KI-Bericht in der Search Console

Google hat in der Search Console unter Leistung → Generative KI einen eigenen Bericht über die Sichtbarkeit einer Website bei KI-Antworten eingeführt. Das ist ein wichtiger Fortschritt, aber der Bericht ist noch recht eingeschränkt. Details dazu liefert die offizielle GSC-Dokumentation.

Screenshot KI Impressions in GSC
KI-Impressionen in der Google Search Console

Er zeigt aktuell

  • visibility

    Impressionen aus KI-Übersichten (AI Overviews) und dem KI-Modus (AI Mode)

  • calendar_month

    die Entwicklung nach Tag, Woche oder Monat

  • article

    die betroffenen Zielseiten

  • public

    Aufschlüsselungen nach Land und Gerät

  • table_chart

    exportierbare Tabellen- und Diagrammdaten

Eine Impression entsteht, wenn in einer solchen KI-Antwort ein Link zu Ihrer Website präsentiert wird. Werden zwei Links derselben Website innerhalb einer KI-Antwort gezeigt, zählt die aggregierte Property-Ansicht grundsätzlich nur eine Impression.

Die wichtigsten Einschränkungen

  • block

    Es gibt derzeit im separaten KI-Bericht offenbar nur Impressionen – keine Klicks, CTR oder durchschnittliche Position.

  • help

    Die ursprüngliche Suchanfrage wird nicht angezeigt. Man weiß also, welche URL sichtbar war, aber nicht, bei welcher Frage.

  • compress

    AI Overviews und AI Mode werden zusammengefasst; sie lassen sich nicht getrennt analysieren.

  • filter_alt

    Der Bericht erfasst ausschließlich generative Funktionen innerhalb der Google-Suche – nicht ChatGPT, Perplexity, Claude, die Gemini-App oder Microsoft Copilot.

  • science

    Search-Labs-Experimente sind ausgeschlossen.

  • format_list_numbered

    Es gelten die üblichen GSC-Grenzen, etwa maximal 1.000 Tabellenzeilen und mögliche Unterschiede zwischen Diagramm- und Tabellensummen.

  • layers

    Die Daten stammen aus dem Suchtyp „Web". Sie sind also eine Teilmenge der bereits im normalen Suchleistungsbericht enthaltenen Daten und sollten nicht zusätzlich zu dessen Gesamtwerten addiert werden.

Falls der Bericht trotz des globalen Rollouts fehlt, kann die Property laut Google noch nicht genügend KI-Impressionen gesammelt haben. Die jüngsten Daten können außerdem vorläufig sein.

Unsere praktische Einordnung

Der Bericht ist momentan vor allem ein Sichtbarkeitsindikator, kein vollständiges Performance- oder Conversion-Instrument. Besonders interessant sind:

  1. Welche Seitentypen regelmäßig als Quelle verwendet werden.

  2. Ob KI-Sichtbarkeit steigt, während klassische Klicks stagnieren oder fallen.

  3. Welche Länder und Geräte die Sichtbarkeit treiben.

  4. Ob Überarbeitungen an einzelnen Seiten später mehr KI-Impressionen erzeugen.

Was das für die Optimierung bedeutet

Für die Optimierung empfiehlt Google im Kern weiterhin normales, solides SEO: indexierbare Seiten, eindeutige Antworten, originäre Informationen, gute interne Verlinkung sowie passende Bilder, Videos, Produkt- und lokale Daten.

Eine spezielle „GEO-Datei" oder llms.txt bringt für Google keinen Vorteil – Google hat ausdrücklich klargestellt, dass llms.txt weder Sichtbarkeit noch Ranking beeinflusst.

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